Als die Wintersaison kannst Du in etwa den Zeitraum von November bis Mitte März bezeichnen. Klar, dass die Grenzen sich mit dem Klimawandel zu verschieben scheinen, was aber jetzt nicht unser Thema ist. Vielmehr will ich mit Euch darauf schauen, welche Sorten uns in dieser Zeit zur Verfügung stehen; demnach sieht auch unser Speiseplan aus….

Da wären z.B. Rosenkohl, Grünkohl, Topinambur, weiße Rüben, Schwarzwurzeln….. Wichtig dabei nicht zu vergessen: jede Sorte hat ihre individuelle Zeit; so schmeckt der Rosenkohl erst nach den ersten frostigen Nächten, weil dadurch Stärke in Zucker umgewandelt wird, und „Rosi“ erst so seinen „genießbaren“ Geschmack bekommt. Du kannst also nicht alles durchwegs ernten. Die manchmal vorhandene Schneedecke oder andere Einflüsse spielen eine Rolle, wobei Gewächshäuser dabei echt hilfreich sind 🙂 Außerdem sind in dieser Zeit viele Artikel sogenannte Lagerware, d.h. sie wurden bereits im Herbst geerntet und adäquat eingelagert.

Dass dafür nicht jede Sorte geeignet ist, mag logisch erscheinen. Aber wer denkt schon gern darüber nach, ob die Erdbeeren zu Sylvester grade Saison haben…..?

Chiccoree zB. wächst in der Dunkelheit! In dunklen Kellern auf Ballen oder ähnlichem.
Feldsalat und Portulak sind typische Wintersalate.

Bei den Pilzen wären Trüffel und -aus der Zucht- Champignons & Co. zu nennen.
Mit manchen Gewürzen assoziieren wir die kalte Jahreszeit; so haben wir den Duft von Zimt oder Kardamom gerne in der Nase, und Lebkuchen im Mund…..

Bereits angesprochen habe ich den Speiseplan; neben Sauerkraut dominieren dann Konserviertes und Eingemachtes auf dem Tisch. Oder zumindest war es früher einmal so!

Diesen Text könnte ich beliebig lange gestalten. Stattdessen könnt ihr Euch aber besser einmal eine Übersicht raussuchen, in der alle Zutaten zusammengestellt sind. Gebt einfach mal Saisonkalender ein….

mit leckeren Grüßen, Markus

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